I-RUN Running Trail Fitness

LEICHTATHLETIK

i-Run führt deine optimale Leichtathletik-Ausrüstung! Du findest hier eine große Auswahl an Leichtathletik-Spikes, -kleidung und -zubehör für Herren und Damen, damit du auf der Tartanbahn und in deiner Lieblingsdisziplin dein Bestes geben kannst!

Athletics

Richtige Leichtathletik-Ausrüstung

Die richtige Ausrüstung ist weit mehr als eine reine Frage von Komfort oder Aussehen, sie ist ein entscheidender Faktor für Leistung und Verletzungsprävention. In der Leichtathletik zählt jedes einzelne Detail: Schuhe, die zu deiner Disziplin und deinem Laufstil passen, Bekleidung mit optimaler Bewegungsfreiheit sowie Zubehör wie Spikes, Uhren oder Kompressionsstulpen. Es ist wirklich ALLES wichtig!
Wenn du täglich intensiv trainierst, wird dein Körper stark beansprucht. Mit der optimalen Ausrüstung schaffst du die besten Voraussetzungen für Fortschritt und Performance sowohl im Training als auch am großen Wettkampftag.

Entdecke unsere Spikes und Bekleidung für Damen und Herren

Zubehör und Ausrüstung für die Leichtathletik

Entdecke über 200 Sportmarken bei i-Run
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UNSERE SPIKES-HIGHLIGHTS

Verschiedene Leichtathletik-Disziplinen und ihre Besonderheiten

Leichtathletik umfasst sowohl außerhalb des Stadions durchgeführte Disziplinen (Crosslauf, Running und Gehen) als auch im Stadion durchgeführte Disziplinen (u. a. Lauf-, Sprung- und Wurfwettkämpfe).

Bahnläufe

Sprint-, Mittelstrecken- und Hürdenläufe werden in Bahnen ausgetragen; der Sportler bzw. die Sportlerin, der/die nach dem Startsignal als Erste(r) die Ziellinie überquert, hat gewonnen. Bei sehr knappen Abständen entscheidet eine Foto-Zielaufnahme (Photo-Finish) danach, wer mit dem Oberkörper zuerst die Linie erreicht hat. Solche Foto-Finish-Aufnahmen kommen manchmal sogar bis zum Marathon zum Einsatz!

Hürdenlauf (110 m, 400 m)

Hürdenläufe werden ähnlich wie Sprintdisziplinen ausgeführt, jedoch müssen die Sportler dabei Hindernisse überwinden, die in regelmäßigen Abständen auf der Bahn platziert sind. Man unterscheidet zwei Varianten dieser Disziplin: Kurzstreckenhürden (60 m, 100 m, 110 m) und Langstreckenhürden (300 m, 400 m).

  • Kurzstreckenhürde 110 m (Männer) / 100 m (Frauen): Die Hindernisse sind 107 cm bzw. 84 cm hoch. Die zehn Hürden sind gleichmäßig auf der Geraden verteilt. Schlüsselfaktoren für diese Disziplin sind die Technik beim Überspringen, Schrittfrequenz und Schrittlänge zwischen den Hürden.
  • Langstreckenhürde 400 m: Die Sporler müssen zehn gleichmäßig über die Runde verteilte Hindernisse (91 cm Höhe für Männer und 76 cm Höhe für Frauen) überspringen. Die Anzahl der Schritte zwischen den Hürden und der Umgang mit der Muskelermüdung sind bei dieser Ausdauer- und Rhythmusdisziplin entscheidend.

Gehen (20 km, 35 km, 50 km)

Gehen ist eine Ausdauerdisziplin, die ein hohes Maß an technischer Präzision erfordert. Sie wird auf Asphalt ausgetragen und basiert auf zwei grundlegenden Regeln: Ein Fuß muss ständig Bodenkontakt behalten, und das vordere Bein muss vom Moment des Bodenkontakts bis zum Vorbeigehen des Körpers gestreckt bleiben. Diese Vorgaben verleihen dem Gehen ein typisch flüssiges, aber kontrolliertes Bewegungsbild. Entlang der Gehstrecke überwachen Schiedsrichter die Einhaltung der Regeln. Nach drei Verwarnungen kann der betreffende Sportler bestraft oder disqualifiziert werden. Die Gehtechnik erfordert eine hohe Koordination zwischen Abstoß, Rumpfstabilität und Lockerung der Schultern, um die Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Regelkonformität zu wahren. Die Hauptdistanzen sind 20 km und 35 km, wobei letztere bei Weltmeisterschaften, aber nicht bei Olympischen Spielen ausgetragen wird. Die Disziplin fordert sowohl aerobe Ausdauer als auch technische Präzision, um trotz der Regelvorgaben eine hohe Geschwindigkeit beizubehalten.

Wurfdisziplinen

Wurfdisziplinen messen Kraft und Technikbeherrschung.

  • Speerwurf: Der Sportler laufen an und werfen einen über der Schulter getragenen Metallspeer, ohne dabei die Wurflinie zu überschreiten.
  • Diskuswurf: Der Sportler führt ein oder zwei Drehungen in einem von einem Schutzkäfig umgebenen Wurfkreis aus und gibt dann den Metalldiskus frei. Der Diskus muss innerhalb des festgelegten Sektors landen, und der Sportler darf den Kreis während des Wurfs nicht verlassen, selbst wenn er das Gleichgewicht verliert.
  • Hammerwurf: Der Sportler führt mit einer über einen Draht an einem Griff befestigten Metallkugel ("Hammer") mehrere Drehungen aus, bevor der Hammer geworfen wird. Er muss innerhalb des vorgegebenen Sektors landen und der Kreis darf nicht verlassen werden, selbst wenn das Gleichgewicht gestört wird.
  • Kugelstoßen: Die Metallkugel wird explosiv von der Schulter aus gestoßen. Dabei darf die Hand nicht unter Schulterhöhe abgesenkt werden und der Sportler darf den Kreis nicht verlassen. Kugelstoßen kann ohne Drehung ausgeführt werden, zunehmend wird jedoch die Drehtechnik angewendet.

Staffellauf (4× 100 m, 4× 400 m)

Mittelstreckenlauf (800 m, 1500 m, 3000 m Hürden, 5000 m)
Mittelstreckenläufe erfordern sowohl Schnelligkeit als auch Ausdauer. Bei Meisterschaften kommt noch technische Taktik ins Spiel, da die Sportler ihr Tempo optimal einteilen und vor dem Ziel einen Endspurt einlegen können müssen. Anders als bei Sprintdisziplinen laufen sie dabei nicht mehr in Bahnen, und der Sieger ist wie beim Sprint derjenige, der die Ziellinie zuerst überquert. Bei Meetings sind häufig Pacer im Einsatz, die das Feld auf ein bestimmtes Tempo bringen, um schnelle Referenzzeiten zu ermöglichen, wie bei Qualifikationen für Weltmeisterschaften oder nationale, kontinentale und Weltrekorde. Ein visuelles Tempoleitsystem, wavelight, erfunden von Bram Som, kann ebenfalls genutzt werden.

  • Auf 800 Metern absolvieren die Sportler zwei Runden. Der Start erfolgt in Bahnen, nach der ersten Kurve darf in die Innenbahn gewechselt werden. Positionierung und Beschleunigung auf der Zielgeraden sind oft entscheidend. Ähnlich wie beim 400 m Lauf ist der zweite Teil langsamer als der erste.
  • Beim 1500 Meter-Lauf erfolgt der Start in einer Gruppe. Die Sportler halten ein konstantes Tempo, bevor sie auf den letzten 300-500 m erneut beschleunigen.
  • Das 3000 Meter-Hürdenrennen (Steeplechase) fügt eine technische Dimension hinzu: 28 feste Hürden und 7 Wassergräben müssen überwunden werden. Oft entscheidet die letzte Runde.
  • Bei 5000 m Läufen absolvieren die Sportler 12,5 Runden, häufig mit Tempowechseln im Peloton.

In der Halle werden nur 800 m, 1500 m und 3000 m gelaufen.

 

Langsstrecke:
Die 10.000 m ist die Königsdisziplin der Langstrecken, wird aber nur im Freien ausgetragen. 25 Runden, gleichmäßiges Tempo und starker Endspurt sind entscheidend.

 

Langstrecke außerhalb des Stadions:
Der Marathon ist der längste olympische Lauf (42,195 km) auf Asphalt. Verpflegungsstellen, Hydration, Tempo und Hitzebewältigung sind entscheidend. Tempomacher helfen den Eliteläufern weltweit.

Sprint (60 m, 100 m, 200 m, 400 m)

Sprint-, Mittelstrecken- und Hürdenläufe werden in Bahnen ausgetragen. Gewonnen hat der-/diejenige, der/die nach dem Startsignal als Erste(r) durchs Ziel läuft. Gestartet wird in Startblöcken aus der Hockposition heraus, bis zum Startsignal bleiben die Läufer in gebeugter Position.

Bei den kurzen Sprints spielen Konzentration und Reaktionszeit eine entscheidende Rolle, während Beschleunigung und die Fähigkeit, Geschwindigkeit zu halten, bei 100 m oder 200 m entscheidend sind. Der 400 m-Lauf ist eine sehr spezielle Disziplin, bei der sowohl Laktattoleranz als auch Geschwindigkeit entscheidend sind.

  • Der 60 m wird nur in der Halle gelaufen, vollständig auf der Geraden. Testet Beschleunigung und Schrittfrequenz.
  • Der 100 m ist die Königsdisziplin der Sprints. Er wird komplett auf der Geraden gelaufen und besteht aus mehreren Phasen: Reaktion, Beschleunigung, Erreichen der Höchstgeschwindigkeit und anschließend Resistenz gegen die Verzögerung auf den letzten 20 Metern. Starttechnik und muskuläre Entspannung sind entscheidend.
  • Der 200-Meter-Lauf kombiniert Schnelligkeit und Sprintausdauer. Er umfasst einen Start in der Kurve und eine lange Zielgerade. Die Läufer müssen ihre Linie in der Kurve kontrollieren und am Kurvenausgang effektiv beschleunigen, um das Tempo bis ins Ziel zu halten.
  • Die 400-Meter-Distanz gilt als Langsprint, ohne jedoch eine Mittelstreckendisziplin zu sein. Die Sportler absolvieren eine komplette Stadionrunde in der Bahn und benötigen Kraft, laktazide Ausdauer und eine gute Krafteinteilung, um das Tempo bei 200 m nicht zu hoch anzusetzen. Die Gleichmäßigkeit auf den ersten 300 Metern bestimmt, ob die Geschwindigkeit auf der Zielgeraden gehalten werden kann, die oft durch einen muskulären Einbruch infolge der Laktatansammlung geprägt ist.

In der Halle werden nur 60 m und 400 m gelaufen, wobei der 400-m-Lauf zwei Runden umfasst und die Sportler vor Ende der ersten Runde auf Bahn 1 wechseln.

Crosslauf

Crossläufe werden im Freien auf natürlichem Gelände mit Gras, Schlamm, Sand oder Höhenunterschieden ausgetragen. Die Streckenlängen variieren zwischen 4 und 12 km je nach Kategorie und Wettkampfform. Starts in der Gruppe, Position nach der ersten Geraden entscheidend. Es existieren mehrere Formate.

  • Langcross: 8-10 km für Männer, 6-8 km für Frauen, je nach Verbandsregeln.
  • Kurzcross: ca. 4 km, schneller Lauf oft in 5000 m-ähnlichem Tempo.
  • Gemischter Staffellauf: vier Läufer (zwei Männer, zwei Frauen) je bis zu 2 km.

Crosslauf verlangt Kraft, Ausdauer und Anpassung an Wetterbedingungen. Spikeschuhe mit 9-18 mm Stollen werden häufig verwendet. Mittel- und Langstreckler, Bergläufer und Trailrunner nehmen teil. Teamwertungen bis hin zu internationalen Meisterschaften.

Springen (Hochsprung, Weitsprung, Dreisprung und Stabhochsprung)

Sprungdisziplinen bewerten Kraft, Geschwindigkeit und Koordination.

  • Hochsprung: Stange überspringen ohne Berührung, drei Versuche pro Höhe, drei Fehlversuche = Disqualifikation.
  • Stabhochsprung: Mit flexiblem Stab über Latte, drei Versuche pro Höhe, kann Anfangshöhen überspringen.
  • Weitsprung: Anlauf auf Bahn, Absprung vom Balken in Sand, Messung von Balkenkante bis erste Spur, Absprung hinter Balken = ungültig. Häufig Sprinter. Sechs Versuche, Gewinner = längster gültiger Sprung.
  • Dreisprung: Drei Phasen – Hop, Step, Jump. Gewinner = längster gültiger Sprung.

Mehrkampfdisziplinen

Mehrkämpfe verbinden mehrere Disziplinen über zwei Tage, mit Punktwertung nach offizieller Tabelle. Sieger ist der-/diejenige mit der höchsten Punktzahl.

Siebenkampf (Heptathlon) Frauen

  • 1. Tag: 100 m Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen, 200 m Sprint
  • 2. Tag: Weitsprung, Speerwurf, 800 m

Zehnkampf (Dekathlon) Männer

  • 1. Tag: 100 m Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 400 m Sprint
  • 2. Tag: 110 m Hürden, Diskuswurf, Stabhochsprung, Speerwurf, 1500 m Mittelstrecke

Ausdauer, Vielseitigkeit und schnelle Regeneration sind entscheidend. in der Halle absolvieren Frauen einen Fünfkampf (Pentathlon) an einem Tag, Männer bestreiten einen Siebenkampf (Heptathlon) innerhalb von zwei Tagen. Spitzenleistungen in einzelnen Disziplinen sind möglich.

Welche Schuhe für Leichtathletik?

Da Leichtathletik eine vielseitige Sportart ist, die unterschiedliche körperliche Fähigkeiten verlangt, empfehlen sich je nach Disziplin und Trainingszweck verschiedene Schuhtypen.

Nike Zoom Rival Multi

Ein Paar Spikes

Ein Paar Spikes ist ausschließlich für spezielle Trainingseinheiten und Wettkämpfe auf der Bahn oder im Crosslauf vorgesehen. Sie bieten maximalen Halt und Reaktivität, erfordern aber aufgrund ihrer Steifigkeit und geringen Dämpfung eine gewisse muskuläre Gewöhnung. Bei i-Run findest du Spikes für Herren und Spikes für Damen zu unschlagbaren Preisen.

Spikes
Reebok Nano X5

Ein Paar Fitnessschuhe

Hallenschuhe sind für Kraftübungen, Rumpftraining und zur körperlichen Vorbereitung in der Halle vorgesehen. Sie haben eine flache, stabile Sohle, die präzise Standpunkte ermöglicht und die Sicherheit bei Kraft- oder Koordinationsübungen erhöht. Wenn du dir nur ein einziges Schuhpaar für das Training anschaffen möchtest, lassen sich die Fitnessschuhe auch durch ein vielseitiges Modell ersetzen.

Fitnessschuhe

Wissenswertes über die Leichtathletik

Athletics

Entstehung der Leichtathletik

Sportspiele in der Antike

Die älteste bekannte Leichtathletik-Tradition stammt aus dem antiken Griechenland mit den Panhellenischen Spielen und später den antiken Olympischen Spielen. Diese religiös geprägten Wettkämpfe umfassten Läufe (Stadionlauf) sowie frühe Formen von Würfen (Diskus) und Sprüngen (Pentabond). Fresken und Vasen, die diese Disziplinen zeigen, haben die Jahrhunderte überdauert und geben Einblick in diese Praktiken. Diese Traditionen wurden während der Französischen Revolution in Frankreich durch die Olympiaden der Republik wiederbelebt, die Zeitmessungen einführten. Die ersten wettkampforientierten Ultra-Distanz-Wanderungen, die manchmal mehrere Tage dauerten, tauchten ebenfalls in dieser Zeit auf.

Der Beginn der modernen Leichtathletik an britischen Universitäten

Die moderne Leichtathletik entstand an europäischen Universitäten: Bereits 1864 traten Studierende von Oxford und Cambridge bei interuniversitären Wettkämpfen gegeneinander an. Auf dem Programm standen sieben Disziplinen, darunter ein 140-Yards-Hürdenlauf (128 m) und ein 2-Miles-Crosslauf (3,2 km) mit Hindernissen (der Vorläufer des modernen Steeplechase).

In Frankreich entstand die Disziplin ebenfalls an den Universitäten und Schulen, genauer gesagt in den Gymnasien in Paris. Die ersten Schullaufclubs entstanden um 1875: Das Stade Français wurde 1883 von den Gymnasien in Saint Louis gegründet, der Racing Club 1882 von den Gymnasien in Condorcet und in Monge. Der erste Wettkampf zwischen diesen beiden Clubs fand 1887 statt, eine Art Vorläufer der heutigen Interclub-Wettkämpfe, die heute die wichtigste Veranstaltung für Leichtathletikvereine jeder Größe darstellen. Die erste Französische Meisterschaft wurde 1886 ausgetragen, umfasste jedoch zunächst nur Läufe; Wettkämpfe im Bereich Sprung und Wurf wurden dann 1892 zum Programm hinzugefügt. Die Organisation der modernen Olympischen Spiele ab 1896 war der Katalysator für die Entwicklung der Leichtathletik. In Athen standen zwölf Disziplinen, alle für Männer, auf dem Programm, darunter Sprünge, Würfe und Läufe. Die Sportler waren damals Amateure, während professionelle Läufer an Langstreckenrennen außerhalb der Spiele teilnahmen.

Diese Amateur-Wettkämpfe blieben bis in die 1970er Jahre eine sehr wichtige Komponente im Sport. Am 17. Juli 1912 wurde die Internationale Amateur-Leichtathletik-Föderation (IAAF) ins Leben gerufen, um die Leichtathletik des Wettkampfes zu strukturieren, Regeln festzulegen und die nationalen Verbände zu koordinieren; es gab damals 17 Mitgliedsverbände gegenüber den 212 Mitgliedern von World Athletics im Jahr 2025.

Die Regeln der modernen Olympischen Spiele

Zu den bekanntesten Beispielen für die im Laufe der Jahrzehnte entstandenen Regulierungen zählen u. a. das Prinzip des Amateurismus, die Festlegung der Leichtathletikbahnen auf 400 m (die Bahnen bei den Olympischen Spielen 1896 noch 330 m lang, 500 m in Paris 1900 und 1924), sowie die Regelwerke der Disziplinen und Wettkämpfe (die fast jährlich im Book of Rules aktualisiert werden). Bei den Olympischen Spielen 1928 wurden fünf Wettkämpfe für Frauen eingeführt (darunter 800 m, 100 m, 4× 100 m, Hochsprung und Diskuswurf). Der Marathon und der Mehrkampf kamen 1984 hinzu. Zwischen 1996 und 2008 wurden schließlich die letzten noch fehlenden Langstrecken für Frauen und technischen Disziplinen (10.000 m, 5.000 m, 3.000 m Hürdenrennen, Stabhochsprung, Dreisprung) ins Programm aufgenommen. Die Anzahl der Disziplinen entwickelte sich weiter und betrug im Jahr 2020 insgesamt 48. Die Olympischen Spiele 2024 in Paris sind die ersten Olympischen Spiele mit einer vollständigen Geschlechterparität bei den Wettbewerben (23 für Frauen, 23 für Männer sowie zwei Mixed-Staffeln). Die ersten Tartanbahnen erschienen 1968 in Mexiko-Stadt und ersetzten die Aschenbahnen. 1982 wurde es Sportlern erlaubt, für ihre Wettkampfergebnisse eine Vergütung zu erhalten, womit der Amateurismus beendet und dem Sponsoring der Weg geöffnet wurde.

FFA

Leichtathletik auf internationalem Niveau

Die Leichtathletik auf internationaler Ebene wird bis heute um zwei Hauptarten von Wettkämpfen herum organisiert:

Professionelle Wettkampfserien

  • Golden League (1998), die 2010 zur Diamond League wurde: vereint die bekanntesten Meetings (ein- oder zweitägige Wettkämpfe) und bringt die leistungsstärksten Sportler zusammen. Die Diamond-League-Meetings strukturieren die gesamte Outdoor-Saison zwischen April und September. Für jede Disziplin wird eine Punktewertung erstellt, und die Sportler mit den meisten Punkten qualifizieren sich für die Finals, die häufig im September nach den großen Meisterschaften in Zürich und Brüssel stattfinden.
  • Das Pendant in der Halle ist die Indoor Gold Tour, die allerdings weniger Aufmerksamkeit der Medien erhält.
  • In den letzten Jahren sind weitere professionelle Wettkampfserien entstanden, insbesondere der Grand Slam Track und der Athlos.
  • Außerdem gibt es außerhalb des Stadions durchgeführte Wettkampfserien wie den World Marathon Majors, den IAAF World Cross Country, den internationalen Gehen-Wettkampf sowie die Mehrkampf-Serie.

Weltmeisterschaften, Olympische Spiele und Kontinentalmeisterschaften

  • Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Freien wurden erstmals 1983 in Budapest ausgetragen und finden alle zwei Jahre statt.
  • Die Hallen-Weltmeisterschaften werden seit 1985 in organisierter Form ebenfalls alle zwei Jahre ausgetragen, im Wechsel mit den Outdoor-Weltmeisterschaften.
  • Die Crosslauf-Weltmeisterschaften wurden 1973 eingeführt, die World Relays (Weltstaffelmeisterschaften) folgten 2014.
  • 2026 werden die World Athletics Ultimate Championships eingeführt, bei denen in jeder Disziplin die acht besten Sportler der Welt gegeneinander antreten.
  • Parallel zu diesen Weltmeisterschaften werden auch Kontinentalmeisterschaften wie die Asienmeisterschaften, die Panamerikanischen Meisterschaften, die Europameisterschaften sowie die Afrikameisterschaften ausgetragen.

Häufig gestellte Fragen zur Leichtathletik, i-Run antwortet:

Welche Ausrüstung braucht man für die Leichtathletik?

Es ist überhaupt nicht kompliziert, mit Leichtathletik zu beginnen! Wir empfehlen dir ein Paar Running-Schuhe für das Training, ein Paar Spikes für den Wettkampf, sowie eine Laufshorts und ein kurzärmliges Funktionsshirt. Diese Anfangsausrüstung kannst du noch ergänzen:

  • Für den Wettkampf: Sicherheitsnadeln, eine Jacke und eine Jogginghose für die Wartezeit beim Aufwärmen. Als Wettkampfausrüstung selbst: Sprinter bevorzugen oft Kurzleggings oder kurze Einteiler, während Mittel- und Langstreckenläufer oder Geher häufig Kurzshorts mit Seitenschlitzen wählen und sich bei kalten Bedingungen für Armstulpen, Mützen und Handschuhe entscheiden, besonders beim Crosslauf.
  • Zum Training: eine Trinkflasche, sowie Sportnahrung für lange Einheiten. Renerationsgetränke, besonders bei langen Trainingseinheiten mit Ausdauer- oder Krafttraining.

Technische Funktionskleidung für Leichtathletik

Für Leichtathletik brauchst du bequeme Kleidung, die gute Wärmeregulierung bietet und gleichzeitig Bewegungsfreiheit ermöglicht.

  • Sommer: leichte und atmungsaktive Kleidung.
  • Winter: Trage mehrere technische Schichten übereinander tragen (z. B. Thermo-Unterhemd, Unterpulli, Jacke) sowie technische Tights/Leggings. Vergiss nicht, auch die Extremitäten wie Hände, Hals und Kopf mit Mütze und technischen Handschuhen zu schützen (etwa 30 % des Wärmeverlusts erfolgt über die Extremitäten).

Außerdem empfehlen wir für regnerisches Wetter eine wasserdichte Jacke, idealerweise mit einer Wassersäule von mindestens 10.000, besser 20.000 Schmerbers.

Zusätzlich sind gute technische Socken wichtig, meist aus synthetischem Material, da Baumwolle bei starkem Schwitzen zu reibungsbedingten Hautreizungen führen kann (besonders typisch beim Athletiktraining).

So wählst du deine Leichtathletik-Spikes

Deine Spikes müssen sich wie eine natürliche Verlängerung des Fußes anfühlen. Sie müssen hervorragenden Halt bieten und gleichzeitig optimalen Komfort gewährleisten.

Die Wahl des Modells richtet sich nach mehreren Kriterien (nach Priorität): ausgeübte Disziplin, Leistungsniveau des Sportlers, geplanter Einsatz (Mehrkämpfe, Training oder Wettkampf) sowie auch Laufstil und eventuelle frühere Verletzungen.

So wählst du die richtige Schuhgröße für deine Spikes

Ein Leichtathletikschuh sollte enger sitzen als ein Laufschuh, muss dabei aber den Fuß perfekt stützen, ohne den Fuß einzuengen oder zu drücken.

Sprint und Sprungdisziplinen: Schuhe sehr eng wählen, mit kaum Spielraum vorne. Mittel- und Langstrecke: einige Millimeter zusätzlichen Raum einplanen, um langanhaltenden Komfort zu gewährleisten.

Crosslauf, insbesondere lange Crossläufe: noch ein kleineres Extra an Platz einplanen, vor allem, wenn im Winter dickere Socken mit den Spikes getragen werden.

Welche sind die bekanntesten Sportmarken für Leichtathletikschuhe?

Die bekanntesten Leichtathletik-Marken sind adidas, Puma, Reebok, Nike, Saucony, Asics, Hoka, On und Brooks.

Diese führenden Marken statten Sportler auf der Bahn, im Crosslauf sowie bei großen internationalen Wettkämpfen aus.

SSie entwickeln Spikes und Leichtathletikschuhe, die speziell für die einzelnen Disziplinen konzipiert worden sind: Sprint, Mittelstrecke, Langstrecke, Hürdenlauf, Sprungdisziplinen oder Crosslauf. Im Mittelpunkt der Innovationen stehen ein leichtes Gewicht, Grip, Reaktivität, Fußstabilität und Vortrieb, um den hohen Anforderungen sowohl im Training als auch im Wettkampf zu entsprechen.

Auf unserer Website i-Run findest du die besten Leichtathletik-Marken und eine große Auswahl an Leichtathletik-Ausrüstung: Leichtathletikschuhe für Herren und Damen, auf deine Disziplin ausgelegte Spikes, technische Funktionskleidung sowie unverzichtbare Accessoires für Performance auf der Bahn und außerhalb des Stadions.

Kann man mit Spikes auf der Bahn laufen?

Leichtathletik-Spikes sind bei Wettkämpfen auf der Bahn bis zur Mittelstrecke vorgeschrieben. Sie optimieren Grip, Vortrieb und Reaktivität des Fußes, entscheidend für kurze und mittlere Distanzen wie Sprint, Hürden oder Mittelstrecke.

Für das Training oder Langstrecke können hingegen Laufschuhe mit starker Dämpfung verwendet werden, um Müdigkeit zu reduzieren und Verletzungsrisiken zu minimieren. Bei der Auswahl deines Schuhs solltest du immer die Disziplin, dein Leistungsniveau und den Einsatz (Training oder Wettkampf) berücksichtigen.

Welches Running-Zubehör für die Leichtathletik?

Zur effizienten Ausübung der Leichtathletik (auf der Bahn, im Crosslauf oder in der Halle) gibt es einige unverzichtbare Accessoires, die Performance, Komfort und Sicherheit verbessern:

  • Spikes-Schützer: Spikes-Schützer (beispielsweise von Keyena) schützen deine Schuhe und ermöglichen es dir, dich auf dem Stadionboden zu bewegen. Außerdem benötigst du einen Spikes-Schlüssel zum Einschrauben und Lösen der Spikes sowie Ersatzstollen, um deine Schuhe in einwandfreiem Zustand zu halten.
  • Stoppuhren und GPS-Uhren: ideal, um Zeiten, Distanzen und Leistungen während Training und Wettkampf zu verfolgen.
  • Kopfhörer mit Knochenleitung: perfekt, um beim Joggen, Aufwärmen oder im Aufrufbereich Musik oder Trainingstipps zu hören, während du gleichzeitig deine Umgebung wahrnimmst.

Vergiss auch nicht ergänzende Accessoires wie Kompressionsärmel, Stirnbänder, Laufsocken oder passende Taschen für die Mitnahme deiner Ausrüstung.

Mit richtigen Accessoires maximierst du deine Leistungen, beugst Verletzungen vor und gestaltet dein Training optimal, ob du Anfänger oder erfahrener Sportler bist.

Welche Sportuhr für Leichtathletik?

Um die richtige Leichtathletik-Sportuhr zu wählen, solltest du dich an deiner Disziplin und deinen spezifischen Bedürfnissen orientieren.Wichtige Funktionen sind:

  • GPS: unverzichtbar, um Tempo und Distanzum Tempo und Distanz präzise zu verfolgen (Bahn, Crosslauf oder Asphaltlauf).
  • Trainingsprogrammierung: besonders nützlich für Geher, Mittel- und Langstreckenläufer. Damit lassen sich Intervalle, Schwellenläufe oder Tempoläufe planen und Zielbereiche für Tempo oder Herzfrequenz festlegen.
  • Bahnmodus: einige Modelle, wie Garmin Forerunner, Coros Pace oder Polar Vantage, bieten einen speziellen Modus für das Training auf der Tartanbahn
  • Herzfrequenzmesser: wichtig, um Intensität und Tempo bei Mittelstrecken, Langstrecken oder Gehen zu steuern.
  • Muskeltraining: für Sprinter, Springer und Werfer ist Krafttraining wichtig; Uhren mit Muskeltraining-Tracking helfen, das spezifische Training zu ergänzen.
  • Manuelle Stoppuhr: ideal für Puristen, die ihre Zeiten selbst kontrollieren möchten.

Die von Sportlern am häufigsten genutzten Uhren sind Garmin Forerunner, Coros Pace, und Polar Vantage. Diese Uhren bieten Präzision, Vielseitigkeit und fortgeschrittenes Performance-Tracking.

Funktionssocken für Leichtathletikspikes

In der Leichtathletik wird diskutiert, ob man Socken mit Spikes tragen sollte.

Wenn du dich entscheidest, Socken zu tragen, solltest du dünne, atmungsaktive und technische Funktionssocken wählen, die den Halt des Fußes oder das Gefühl des Kontakts mit der Bahn nicht beeinträchtigen. Empfehlenswerte Modelle sind z.B Incylence Ultralight oder Sidas Run, die Komfort, Atmungsaktivität und Leistung bieten. Diese Socken helfen, Reibung zu reduzieren und Blasen zu vermeiden, während sie gleichzeitig Präzision und Reaktivität für Sprint, Sprung oder Langstreckenlauf erhalten.

So pflegst du deine Leichtathletikschuhe

Um die Lebensdauer deiner Leichtathletikschuhe zu verlängern und die Leistung zu erhalten, beachte diese vier goldenen Regeln:

  • Nicht auf Asphalt laufen: Spikes sind für Bahn oder Gelände gemacht, auf Asphalt nutzen sie sich schnell ab.
  • Nach jeder Nutzung reinigen: Nach Cross- oder Geländeläufen den Schlamm und Schmutz entfernen, um vorzeitigen Verschleiß zu verhindern.
  • Spikes vor der Lagerung entfernen: Auf diese Weise entsteht kein Rost, und die Spikes behalten ihre Struktur.
  • An der Luft trocknen lassen: Schuhe natürlich trocknen lassen, nicht auf Heizkörper oder andere direkte Wärmequellen stellen, um Materialverformungen zu vermeiden.